Porsche 914 Ausfahrt ins Schwabenland vom 04.-05.07.09

als Gäste oder Vorkommando  für eine eigene Veranstaltung im August

Nach der ersten erfolgreichen Ausfahrt in Dissen im Norden bei Norbert Stöhner, ging es in diesem Jahr noch zwei Mal ins eher südlich gelegene Schwabenland. Um die Örtlichkeiten zu prüfen, machten sich die Ehepaare Lonz, Schlüter und Schweer so gesehen als Vorkommando auf,  um an einer Ausfahrt der 914 Schwaben Freunde teilzunehmen. Die Anreise wurde jeweils einzeln angegangen. Das Team um den ersten Vorsitzenden machte sich sicherheitshalber schon  am Donnerstag auf den Weg. Ist ja eine weite Strecke für das alte Auto. Nach eigenen Angaben des Fahrers wollte man  jedoch unterwegs noch einen Eisenbahnhobbyfreund besuchen. Der zweite Vorsitzende konnte sich nur sehr schwer von seiner beruflichen Tätigkeit loseisen und kam mit seiner Beifahrerin später von Zuhause los und noch später erst gegen 19:30 Uhr abends am Zielort an. Der Autor dieses Artikels konnte mit seiner Frau morgens schon eher auf die Piste. Die beiden hatten aber schon mit dem ersten Stau, es lag ein Kommunalfahrzeug im Graben, etwas Pech.   Einzige Staubekanntschaft dort waren Chris de Costa mit Ehefrau, dieses Mal nicht mit dem 914 unterwegs, sondern wie es sich für Holländer gehört, mit dem Hängerchen hinter dem Auto unterwegs in den Urlaub. Eins, zwei, drei Haus dabei… Außer dass es ziemlich voll auf den Autobahnen war und es ab Speyer satt anfing zu regnen, verlief die Reise bis Hockenheim relativ unspektakulär. Dort stießen wir auf etwa 5-6 Porsche 914, pilotiert von den Siegerländern, die offensichtlich etwas weiter zu den 914 Freunden Bayern nach München zu einem weiteren Treffen fuhren.

 

Jedenfalls war es der Freitag, als in Stuttgart ein Starkregen niederging, und das haben wir deutlich gemerkt. Rund um Stuttgart ging (fast) gar nichts mehr. Irgendwann sind wir dann doch alle angekommen und haben mit den Riegers, Veranstalter der am folgendem Tag geplanten  Ausfahrt, gemeinsam bei ei-nem Bier oder Wein und einer kleinen Mahlzeit den Abend später im Tagungsraum ausklingen lassen.

 

So gestärkt konnte am Samstag morgen ja nur noch das Wetter besser werden und das wurde es dann tatsächlich  auch. So ging es über eine für den 914 gut mit schönen Kurven, dezenten Steigungen zu bewältigende Strecke zu einer Burgruine, später nach dem Mittagessen  gab es eine Einweisung in die Geheimnisse einer Murmelmühle bzw. die einzige Kugelmühle in Deutschland. Mit vielen Kugeln im Gepäck ging es dann noch weiter zur nächsten Burgruine. Nach Kuchen, Kaffee oder was auch immer, ging es zurück zum Ausgangspunkt. Bei Abendessen und Benzingesprächen auf der Restaurantterrasse klang der Abend dann mangels Ausschank wiederum im am Abend zuvor genutzten Tagungsraum aus. Erste Vorstellungen für die clubeigene Veranstaltung im Schwabenland wurden bei einem leichten Wein erörtert. Gut erholt ging es am Sonntag morgen noch ein wenig im Schwabenland umher, um noch einem Böttcher in seinem Museum bei einer Vorführung seines Handwerkes beiwohnen zu können. Verstanden hat der Autor dieses Artikels jedoch nichts, die Dialektmaschine war defekt, so dass man sich auf das Visuelle konzentrieren musste. Etwas verwirrt ging es dann für die Schweers gegen Mittag Richtung Heimat, aber nicht, ohne schon mal einen kleinen Abstecher ins Porsche Museum zu starten, um zu sehen, was dort die Teilnehmer der August-Ausfahrt im Hause Porsche erwarten würde. Einstimmig waren wir der Meinung, dass man das auf keinen Fall versäumen sollte. So ging ein schneller Abstecher ins Schwa-benland mit einer für das Team Schweer ungewöhnlich flotten Rückfahrt  wie gewohnt  sich mit dem Fahren abwechselnd bei besserem Wetter und weniger Verkehr auf den Strassen zu Ende.

Das war auch gut so. Man kann ja nicht immer im Stau oder Regen stehen. Jedenfalls wurden, wie der erste Vorsitzende in seiner zweiten Hobby-sprache sagt, bei dieser Schwaben-Ausfahrt die Weichen für das eigene Treffen im Schwabenland mit dem Besuch des Porsche Museums gestellt.

                                                                                                             Michael Schweer

 

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