Ausfahrt durch das Osnabrücker Land

Die Familie Oberjohann hatte zum 27.August 2004 zu einer Rundfahrt durch das Osnabrückerland geladen. Bei trockenem Wetter trafen gegen 10:00Uhr alle Teilnehmer ein und konnten sich direkt bei einer Tasse Kaffee und einer frischen Brezel von der Anreise erholen und für die kommende Ausfahrt stärken. Wilfried und Co. hatten ein volles und gleichzeitig sehr abwechslungsreiches Programm zusammengestellt!

 

      (Im Bild inspiziert der Wilfried die Autos)

 Es ging zuerst zur nahe gelegenen  Bifurkation. Dieses ungewöhnliche Wort kommt aus dem Lateinischen: „bi“ heißt zwei und „furka“ ist die Gabel. Bei einer „Bifurktion“ teilt sich ein Fluss, sodass sein Wasser in zwei verschiedene Flusssysteme abfließt.- weltweit ein seltenes Phänomen.

Hier in Melle-Gesmold gabelt sich die „Hase“ in den zweiten Fluss, die Else.

 

(Sauber aufgestellt: Die Autos auf dem Parkplatz der Bifurkation)

 

Nach diesem ersten Kulturereignis - viele der Teilnehmer hatten noch nie was von einer Bifurkation gehört - ging es zu einem weiteren, sehr interessanten Teil der Rundfahrt. Wilfried steuerte als „Leader of the Gang“ die Bergrennstrecke in Osnabrück an.

Nach kurzem Sammeln und Aufstellen konnte jeder nach eigenem Befinden die wirklich interessante Bergrennstrecke hochfahren oder auch hoch heizen. Neben Gegenverkehr sorgten auch eine Ziege und ein Schaf, die unmittelbar am Straßenrand weideten, für ungläubige Gesichter und teils eifrige Lenk- und Bremsmanöver.

Nun ging es durch schöne Landschaften und idyllischen Dörfern zu der Expo Sternwarte Melle.

  (Die noch geschlossene Expo Sternwarte)

 

Hier bekam die Gruppe eine exklusive Einführung in die Wunder des Weltalls, live am größten Amateur-Teleskop Europas.  Nachdem die eindrucksvolle Kuppel - 9m Durchmesser- geöffnet  und das Teleskop - Gesamtgewicht 9Tonnen - ausgerichtet war konnten viele Teilnehmer die Sonnenflecken beobachten.

 

(Blick von der geöffneten Kuppel)

Anschließend ging es weiter durch den Grönegau und dem Wittlager Raum. Nach einer kurzen Rast an der leider ge-schlossenen Schelenburg steuerte man ein weiters Highlight der Tour an:

 

 

 

Hier wurde uns nach einer Imbiss- und Kaffee Pause sehr anschaulich und informativ, teils untermalt mit persönlichen Erlebnissen durch den Museumsleiter selbst die „Geschichte auf Rädern“ bei einem Rundgang übermittelt. Sogar die sonst geschlossene obere Etage mit weiteren Fahrzeugen war zugänglich.

 

(der informative Flyer des Museums)

 

Das Automuseum Melle zeigt erstklassige Exponate jüngeren Datums oder zeit-geschichtlicher Bedeutung, als Leihgaben in ständigem Wechsel, so dass auch ein Wiederholungsbesuch  ein gänzlich neues Erlebnis ist!

Danach ging es in einer  schön anzusehenden Kolonne von 914ern vorbei an verschiedenen Sehenswürdigkeiten wie z.B.  die Westhoyeler Wallholländer Windmühle. In einer dichten Waldallee wurde schließlich ein Parkplatz angesteuert und forschen Schrittes   eine weitere Besonderheit des Meller Landes erkundet:: den Terra Vita Naturpark mit den Saurierfährten

 (Ehrfürchtiges Bestaunen der Fußstapfen)

 

Es war einmal…..

Vor ca. 150 Millionen Jahren hat eine Gruppe  langhalsiger Saurier eine schlammige Ebene überquert, genau dort, wo heute der Ort Barkhausen liegt. Feiner Sand und Schichten aus Ton und Kalk legten sich auf die Fährten und wurde schließlich zu hartem Fels.  Seit den 80er Jahren ist dieser prähistorische Fund der Öffentlichkeit zugänglich und lädt zum Verweilen ein.

 

(Hier ergreifen Gaby und Gisela die Flucht…)

 

Nach dem genug frische Luft getankt war ging es gelassen dem Ziel des Tages entgegen: die Landesturnschule in Melle. Natürlich führte uns der Weg zuvor durch den schönen Ortskern, vorbei am Rathaus und der alten Posthalterei.

 

Die Landesturnschule ist eine modernisierte Einrichtung mit Übernachtungsmöglichkeiten und ansprechender Gastronomie und das alles in einem großen Areal alter und original renovierter Gebäude.

Hier wurde dann auch nach einer kurzen Verschnaufpause ein ausgezeichnetes Abendessen serviert.  

(Autoparade am Sonntagmorgen .....) 

 

In geselliger Runde mit einem kühlen Blonden konnten dann die Eindrücke des Tages verarbeitet werden. Natürlich durften auch Benzingespräche und Fachsimpeleien nicht fehlen.

Michael Schweer zeigte nebenher per Beamer und Großleinwand noch Fotos von vorangegangenen Veranstaltungen, so konnten die zahlreichen „Nicht-Clubmitglieder“ einen weiteren Eindruck von unserem Vereinsleben insbesondere den Ausfahrten gewinnen. Hier zeigte sich erneut die Bedeutung der einfachen und kleinen Veranstaltungen mit reger Beteiligung um externe 914 Verrückte für unser Hobby und dem Westfalen Club zu begeistern.

 

Der Sonntag begann (für den einen früh, für den anderen etwas später)  mit einem guten Frühstück. Nachdem in aller Ruhe das Gepäck wieder verstaut war, ging es für einen Teil der Gruppe noch zum Tuner K&N sowie zu der Porsche Privatsammlung von Dr. Räker während die anderen bei bestem Sonnenschein den Heimweg antraten. 

 

An dieser Stelle einen herzlichen Dank den Ausrichtern Renate und Wilfried und allen Beteiligten für das schöne Wochenende in Melle und Umgebung.

 

Wir kommen gerne wieder! 

Norbert, Gaby und Jochen